Für wen lohnt sich Snapchat im Content Marketing?

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8. Februar 2017

Menschen, die älter als 25 Jahre haben sie wahrscheinlich noch nie benutzt – die Snapchat-App. Denn dieser Instant-Messanger-Dienst ist vor allem in der Altersgruppe von 14 bis 24 Jahre besonders beliebt und dort deutlich angesagter als Facebook oder Twitter. Allerdings wachsen seit einiger Zeit auch die Userzahlen in älteren Zielgruppen.

Snapchat wächst rasant

Seit 2011 gibt es Snapchat. Und die Mitgliederzahlen dort wachsen rasant. Mittlerweile sollen mehr als 100 Millionen Menschen täglich die App benutzen. Diese schauen dort mehr als sechs Millionen Videos pro Tag.

Die Funktionsweise ist ganz einfach. Im Vordergrund steht vor allem die Spontanität. Kurze Schnappschüsse, so genannte Snaps, zeigen den kurzen Life-Moment eines Users. Diese Fotos können zudem vor dem Verschicken mit verschiedenen Features wie Filter, Emoticons, Uhrzeit, bearbeitet werden. Das besondere: Die Snaps verschwinden nach kurzer Zeit wieder. Egal, ob sie angeschaut oder erst gar nicht geöffnet wurden. 400 Millionen Snaps werden so täglich verschickt – Tendenz stark steigend. Global gesehen ist Snapchat damit das am schnellsten wachsende Netzwerk.

Snapchat ist vor allem für junge Zielgruppe interessant

Diese kurze Lebenszeit der Snaps macht das Medium für eine junge Zielgruppe besonders interessant. Für viele Unternehmen ist die App sicherlich komplettes Neuland. Aber es kann durchaus lohnend sein, sich mit dem sozialen Netzwerk auseinander zu setzen. Bedingung dafür ist, dass zum einen die Reichweite nicht an erster Stelle stehen sollte. Und natürlich sollte sich die Zielgruppe dort aufhalten.

Die wird dort nicht jedes Unternehmen finden. Denn auf Snapchat sind vor allem junge Menschen unterwegs, die unterhalten werden wollen. Im Vordergrund stehen also Lifestyle und Trendthemen. Entertainment heißt hier das Zauberwort für Content Strategen. Ebenfalls nicht zu vergessen der Zeitfaktor. Snapchat ist aktuell und kurzlebig. Das sollte bei der Planung berücksichtigt werden.

In den USA sind die Werbemöglichkeiten schon deutlich weiter ausgebaut, als in Deutschland. Doch ist es nur eine Frage der Zeit, bis auch deutsche Unternehmen die zahlreichen Möglichkeiten ihrer US-Kollegen in Deutschland nutzen können. Dazu gehören vor allem so genannte Snap Ads zwischen den Stories einzelner User, aber auch gesponserte Filme und Filter.

Snapchat-Feature lassen sich unterstützen

Gerade diese Optionen machen das Netzwerk so attraktiv für User, aber auch für Werbetreibende. Denn die User lieben die Möglichkeit, Bilder und Videos zu verzieren und zu personalisieren – mit Stickern, Kritzeleien, Blumenkränzen oder Tiermasken. Solche Dekorationsideen können Unternehmen sponsern und sich so in den Bildern und Videos der User platzieren.

Weil die Snapchat-Zielgruppe so jung ist, haben auch schon manche Personalabteilungen das Netzwerk entdeckt. Schließlich gibt es hier einen direkten Draht zum häufig händeringend gesuchten Nachwuchs. Unternehmen wie die Otto Group und die Techniker Krankenkasse erzielten mit Recruiting-Kampagnen auf Snapchat erste Erfolge. So verwalteten beispielsweise Praktikanten einen Tag lang die Snapchat-Kanäle und zeigten so ihren Nachfolgern den Arbeitsalltag hautnah.

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