Einige Ideen für das Marketing mit Pinterest

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28. Oktober 2016

Pinterest ist ein soziales Netzwerk, das von den Content Strategen und Social-Media-Marketern gerne nicht ganz ernst genommen wird. Da posten vor allem Mädchen und Frauen Rezepte, Klamotten und Gartentipps – so das gängige Vorurteil. Eine zu enge Zielgruppe. Nur für wenige Unternehmen und Marken geeignet.

Ob das wirklich so stimmt, wollte jetzt einmal Buffer, Herausgeber der gleichnamigen Social-Media-Software wissen. Dafür hat das Unternehmen mehr als 1,5 Millionen Pins analysiert und hat versucht, daraus dann sinnvolle Strategien für das Social Media Marketing abzuleiten. Die Researcher haben dabei vor allem auf den Zeitpunkt des Postens und die beste Content-Strategie geachtet.

Pinterest hat rund 150 Millionen aktive User, von denen jeder zweite nicht in den Vereinigten Staaten sitzt. Auch drei von vier Neuanmeldungen kommen von außerhalb der USA. Früher wurde Pinterest sehr von Frauen dominiert. Das ändert sich gerade. 40 Prozent der Neuanmeldungen stammen von männlichen Usern. Die beliebtesten Kategorien sind: Essen & Trinken, DIY & Selbermachen, Wohnen & Einrichten und Mode.

Rund acht Monate lang hat Tool-Anbieter Buffer mehr als 1,5 Millionen Pins von über 200.000 Profilen untersucht und hat daraus verschiedene Muster analysiert, die wichtig für Marketingstrategien sein können.

Wann ist der beste Zeitpunkt zum pinnen?

Die Buffer-Untersuchung zeigt, dass vor allem an Montagen und Dienstagen der meiste neue Content auf Pinterest gestellt wird. Beide Tage zusammen machen am Anfang der Woche rund 32 Prozent aller wöchentlichen Pins aus. Am Wochenende passiert dagegen relativ wenig. Vor allem am Sonntag wird sehr wenig gepinnt.

Wann wir am meisten auf Pinterest geliked?

Auch hier ist zu Beginn der Woche am meisten los. Montag ist der aktivste Tag. Am Samstag sind die User ebenfalls sehr aktiv, auch wenn da wenige neue Inhalte auf die Seite kommen. Ähnlich ist es bei den Repins. Montag und Sonntag sind die Tage mit der höchsten Repin-Rate.

Pinterest ist eines der beliebtesten sozialen Netzwerke

Pinterest ist eines der beliebtesten sozialen Netzwerke

Daraus ergeben sich zwei Schlussfolgerungen für Marketing-Fachleute:

  • Bewusst am Sonntag pinnen, um möglichst wenig Konkurrenz zu haben
  • Verstärkt am Montag und am Samstag posten, um auf Engagement abzuzielen

Buffer rät seinen Lesern, beide Varianten auszuprobieren. So lässt sich am besten herausfinden, welche Variante am besten für die Marke funktioniert. Dabei ist wichtig zu wissen. Bei Pinterest spielt vor allem die Qualität des Contents eine Rolle, weniger die Zahl der Follower.

Das bedeutet Pinterest für die Content-Strategie

Bei Pinterest kann zu jedem Bild auch ein Text gepostet werden. Dabei werden vor allem Wörter wie Make, Design oder Logo verwendet. Das zeigt, dass es hier viel um Kreativität und um das Selber-machen geht.

Und welche Wörter sorgen für das meiste Engagement?

Hier steht Make an erster Stelle. Und Easy zeigt, dass vieler User anscheinend ganz konkret nach Hilfestellungen suchen. Dass Wort Recipe zeigt ebenso, dass es auf Pinterest viel um Essen und Trinken geht. Free.

Buffer hat weiterhin herausgefunden, das beim Text die alte Regel gilt: In der Kürze liegt die Würze. Auch wenn der durchschnittliche Textanteil 98 Zeichen umfasst, rät Buffer dazu, maximal 50-60 Zeichen zu nutzen. So wird sichergestellt, dass der Text gut lesbar im Feeds erscheint und nicht abgeschnitten wird.

Das bedeutet für Content-Strategen:

  • Liefern Sie kreativen Content in jeglicher Form. Das honorieren die User.
  • Nutzen Sie Anleitungen mit Links. So lenken Sie Traffic auf Ihre Website.
  • Schreiben Sie wenig Text. Achten Sie dabei auf eine präzise Wortwahl.
  • Denken Sie sich Give Aways aus. Und machen Sie klar, dass diese kostenlos sind.

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