Lohnt sich Tumblr für Unternehmen?

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15. Februar 2017

Tumblr gibt es schon seit 2007. Damit gehört die Plattform mit rund 219 Millionen Usern zwischen 18 und 29 Jahren schon zu den älteren Netzwerken. Dabei ist Tumblr eher ein Zwitter aus einem klassischen Social-Media-Network und einer Blogging-Plattform. Auf Tumblr werden vor allem multimediale Inhalte wie Bilder, GIFS, Video etc. gepostet. Da User diese mit Hashtag versehen und rebloggen können, lassen sich eigene Beiträge schnell in der Tumblr-Welt bekannt machen und verbreiten. Die meisten User sind zwischen 18 und 29 Jahre alt.

Tumblr ist klasse für virale Inhalte

Für Unternehmen, die Wert auf SEO legen, ist besonders der virale Effekt, der auf dieser Plattform entstehen kann, interessant. Denn durch die Reblogging-Funktion lassen sich virale Inhalte schnell in der Community verbreiten. Besonders spannend: Zur Reblogging-Funktion gehören auch so genannte dofollow-Links. Diese weisen den Nutzer wieder auf die Originalseite zurück. Folge: Teilen hundert Nutzer einen Beitrag, entstehen so auch hundert dofollow-Links zum eigenen Blog.

Hinzu kommt. Auf Tumblr wird die Hashtag-Funktion deutlich häufiger genutzt als auf anderen Plattformen wie beispielsweise auf Facebook. Selbst ohne eigene Follower entdecken und teilen andere Nutzer die Inhalte. Der Blog benötigt also keine bestätigte Freundschaft mehr.

Tumblr geeignet für den Firmenblog

Bilder auf Tumblr

Auf Tumblr lässt sich gut visueller Content posten

Da auf Tumblr auch eine eigene Domain verwendet werden kann, lässt sich hier hervorragend ein eigener Firmen- oder Themenblog schaffen. Weiterer Blogvorteil: Im Gegensatz zu den klassischen sozialen Netzwerken müssen User nicht registriert sein, um mitlesen und zuschauen zu können. Jeder Mensch kann jeden Blog lesen.

Wichtig für Unternehmen. Tumblr ist vor allem für multimediale Inhalte geeignet. Lange Texte und anspruchsvolle Inhalte haben dort nichts zu suchen, eher Videos, Fotos oder GIFS. Deswegen eignet sich das Netzwerk vor allem für Firmen mit Produkten oder Dienstleistungen, die sich visuell vermarkten lassen.

Als Vorteil gelten häufig auch die individuellen Gestaltungsmöglichkeiten für die firmeneigene Profilseite. Das ist zwar richtig. Die Blogging-Plattform bietet hier deutlich mehr und ausgefeiltere Möglichkeiten als beispielsweise Facebook oder Twitter. Dennoch sollten Entscheider diesen Punkt nicht überbewerten. Die meisten User sehen nur die Beiträge in ihrem Feed. So bekommen sie die Firmenprofilseite nie zu sehen.

Bislang nutzen aber nur wenige Unternehmen die Möglichkeit, auf dieser Plattform Sponsored Ads zu schalten. Das ist erstaunlich, denn hier gibt es noch wenig Konkurrenz von Mitbewerbern. Haben Sie also visuell interessante Produkte oder Dienstleistungen, könnte es Ihnen mit populären Themen gelingen, schnell und effektiv virale Beiträge zu generieren.

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