Fünf weitere B2B-Marketing-Trends für 2019

B2B-Marketing-Trends für 2019

21. Januar 2019

Auch wenn das neue Jahr schon ein paar Tage alt ist, möchte ich doch noch einen B2B-Marketing Ausblick auf die kommenden Monate wagen. Dazu habe ich in den USA ein paar interessante Ideen gefunden.

Jetzt ist das neue Jahr schon ein paar Tage ins Land gezogen. Und auch ich möchte die Gelegenheit nutzen, zu schauen, welche Trends denn im kommenden Jahr besonders relevant im B2B-Geschäft sind. Die 9 B2B-Marketing-Trends, die das Content Marketing Forum für 2019 ermittelt hat, sind ja schon überall beschrieben. Grundsätzlich stimme ich auch mit allen überein. Möchte sie aber hier nicht mehr unbedingt wiederholen.

Stattdessen fand ich in der amerikanischen Forbes-Ausgabe einen Aufsatz über 5 Trends im B2B-Marketing, die ich genauso spannend finde und die in den kommenden Monaten sicherlich auf die eine oder andere Weise wichtig werden.

  • Personalisierung

2019 soll das B2B-Marketing noch persönlicher werden. Vergessen Sie Multichannel- oder Omnichannel-Marketing – der Kanal spielt keine Rolle. Marketingspezialisten sollten sich – geht es nach Forbes – heute nur noch um eine persönliche Personalisierung im Maßstab 1:1 kümmern. Danach wäre es ein großer Fehler, die Informationen und Daten, die das Publikum hinterlässt, nicht zu nutzen. Schließlich will sich jeder Kunde als etwas Besonderes fühlen.

B2B-Käufer machen da keine Ausnahme. Von E-Mails bis hin zu LandingPages, Anzeigen und Inhaltsempfehlungen – Personalisierung ist nicht mehr nur für Business-to-Consumer-Marken (B2C) gedacht. Segmentieren und schneidern sie ihre digitalen Angebote passgenau zu, damit sich ihre Kunden anerkannt, verstanden und vor allem besonders wertgeschätzt fühlen.

  • Intent Data

Intent Data, auf Deutsch etwas holperig als Kaufabsichtsdaten übersetzt, sind im B2C-Geschäft gerade für Markenartikler besonders wichtig. Lässt sich doch mit Ihnen vorhersagen, was die Kunden wollen und kaufen. Das wird in diesem Jahr, laut Forbes, auch die Art und Weise, wie versierte B2B-Vermarkter Content-Themen auswählen, Kampagnen erstellen und ihre Käufer ansprechen, vollständig verändern.

Denn diese Daten helfen Vermarktern die Interessen einer Einkaufsgruppe zu verstehen und diese Erkenntnisse zu nutzen, um die Relevanz und den Wert der von ihnen bereitgestellten Inhalte zu verbessern. Experten denken dabei an mehr Transparenz in der Online-Suche einer Person oder eines Unternehmens – diese Transparenz ergibt sich sowohl aus Absichtsdaten wie Website-Aktivität und Cookie-Besucher-Engagement als auch aus Absichtsdaten von Drittanbietern wie einer Datensammlung von Suchen auf externen Websites.

  • Podcasts

Gefühlt ist die Zahl der Podcasts schon im vergangenen Jahr durch die Decke gegangen. Jeder halbwegs prominente Zeitgenosse veröffentlichte in den vergangenen Monaten ein Podcast Format.

Das hat seine Gründe. Schließlich sind Podcasts – im Vergleich zu vielen anderen Medien – jederzeit und jeden Orts leicht zu konsumieren. Das macht das Medium auch für B2B-Marketingexperten interessant. Schließlich kann ein gut durchdachter Podcast Ihr Unternehmen als Branchenexperten positionieren und Ihnen so helfen, Vertrauen und Glaubwürdigkeit in Ihrer Branche aufzubauen.

Podcasts bieten Vermarktern nicht nur kostengünstige und qualitativ hochwertige Inhalte, die von Branchenexperten stammen. Sie können auch dazu beitragen, die Beziehungen zu strategischen Kunden zu stärken. Mit einem Podcast besitzen Sie einen Kanal, um Beziehungen zu idealen Kunden und potenziellen Empfehlungspartnern aufzubauen: Einfach, in dem Sie sie bitten, Gäste ihrer Show zu sein.

  • Agiles Marketing

Das ist nicht nur ein Trend, sondern eine notwendige Überlebensfähigkeit. Laut Forbes wird ein effektives Projektmanagement im kommenden Jahr der Schlüssel zum Aufbau leistungsfähiger und nachhaltiger Marketingteams sein.  Angesichts eines ähnlichen Drucks, den die Softwareentwickler, die das Agile Manifest Anfang der 2000er Jahre veröffentlichten, spürten, werden Vermarkter aufgefordert, mehr mit begrenzten Ressourcen zu tun und schneller als je zuvor auf Veränderungen zu reagieren.

Ein agiler Ansatz hilft Vermarktern, Burnout zu vermeiden, wichtige Fristen einzuhalten und die Arbeitsqualität und Transparenz der Teamprozesse und -ergebnisse zu verbessern.

Worum geht es bei Agile? Agile Marketing ist oft eine hybride Kombination von Scrum-, Kanban- und Lean-Prinzipien, die Experimente und validiertes Lernen fördern. Agile Teams teilen große Arbeitsprojekte in kleine Stücke, so dass sie minimale tragfähige Marketingprogramme testen, von ihnen lernen, iterieren und verbessern können.

  • Sprachsteuerung

Auch wenn es nicht jedem gefällt. Die Sprachsteuerung ist einer der Gewinner der letzten zwei Jahre. Mit der steigenden Popularität von persönlichen Sprachassistenten wie Siri, Amazon Alexa und Google Home müssen auch B2B-Vermarkter ihren Ansatz zur Suchmaschinenoptimierung (SEO) an die Erfassung der Sprachsteuerung anpassen. Um hier mithalten zu können, müssen B2B-Marketing-Experten deshalb über die strategische Keyword-Platzierung hinausgehen und Gesprächsinhalte erstellen, die für Maschinen leicht verständlich sind.

Die Sprachsteuerung mag ja noch in den Kinderschuhen stecken. Aber wenn sich die Entwicklung so fortschreibt, dann können Marketer in fünf Jahren froh sein, frühzeitig dabei gewesen zu sein.

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