Das ganze Leben ist ein Quiz…

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13. Oktober 2016

Digital Natives lassen sich vor allem mit unterhaltsamen Content zum Kauf animieren, zeigt eine aktuelle Studie von Yahoo und Tumblr. Yolo lautet das Schlagwort der jungen Generation. „You only live once“ heißt es übersetzt und bedeutet im Klartext: Hol Dir den Spaß, bevor es zu spät ist.

Das gilt auch im Netz. Denn die so genannten Millennials kaufen hauptsächlich dann online, wenn der dazugehörende Content unterhaltsam ist. Ihnen ist die Quelle egal, solange die Inhalte unterhalten und einen Mehrwert haben.

So sagen zwei Drittel der Tumblr-Nutzer in Großbritannien, dass Sie ein Produkt eher kaufen, wenn ihnen der Content gefällt, der dazu in den sozialen Medien geteilt wird. Drei von vier Befragten stimmen der Aussage zu, dass Marken nicht selten die unterhaltsamsten Inhalte für ihre Streams liefern.

Digital Natives halten einer Marke die Treue

Ein Großteil der Tumblr-User bildet sich eine Meinung über eine Marke in den sozialen Netzwerken. Wenn Ihnen die Inhalte gefallen, bezeichnen Sie eine Marke auch gerne als Freund. So bestätigen 73 Prozent der befragten User, dass sie einer starken Social-Media-Marke her die Treue halten.

Eine kreative Community ist dabei der Schlüssel zum Erfolg. 75 Prozent der befragten Digital Natives fühlen sich einer Marke besonders verbunden, wenn diese mit Influencern zusammenarbeitet. Dabei spielt es keine Rolle, um welche Art von Kreativen es handelt. Wichtig ist nur die einigende Leidenschaft.

Yahoo hat deshalb fünf Prinzipien für eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Marken und Kreativen auf Tumblr entwickelt

  1. Konsumenten lieben Marken – zwei von drei Tumblr-Nutzer mögen die Marken, die ihnen täglich in den verschiedenen Social-Media-Kanälen begegnen. Da ist es die beste Möglichkeit, ihnen erstklassige und kreative Inhalte zu bieten.
  2. Wählen Sie den richtigen Partner – nicht jeder Kreative passt zum Projekt. Vor einer Zusammenarbeit ist eine Recherche über frühere Arbeiten des gewünschten Kreativen, seine Haltung, seine visuelle Ästhetik wichtig. Schließlich muss alles zur Marke passen. Schließlich müssen Marke und Influencer zusammenpassen.
  3. Achten Sie auf eine ausgewogene Zusammenarbeit – so eine kreative Beziehung darf keine Einbahnstraße sein. Dir Kommunikation muss in beiden Richtungen funktionieren. Beide Partner sollten auf Augenhöhe kommunizieren können.
  4. Schätzen Sie die Kreativität – lassen Sie die Kreativen ihre Arbeit auf ihre Weise tun. Sie brauchen diese kreative Freiheit. Damit der Content später zur Zielgruppe passt, müssen sie ihren eigenen Content entwickeln können – mit der Marke im Hintergrund. Das mögen die User mehr, als schlicht gebrandeten Content, der nicht zum Stil des Kreativen passt.
  5. Vergessen Sie das Geschäft nicht – auch wenn die Kreativen sich für eine Marke entscheiden, mit der sie gerne zusammenarbeiten. Vergessen Sie nicht. Es handelt sich um eine Geschäftsbeziehung. Stellen Sie den Kreativen Tools und Ressourcen zur Verfügung. Und den denken Sie daran: Nur Publicity ist keine angemessene Bezahlung.

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